Jeden Winter, wenn es auf den Feldern und Weiden weniger zu tun gibt, ziehen die Holzfäller in den Wald. Heute wird mit grossen Maschinen geholzt, die einen ganzen Baum fällen, als würde man eine Blume pflücken, und ihn auch gleich von Ästen und Rinden befreien. Doch vor nicht allzu langer Zeit war für das Fällen eines Baumes noch viel Man- und Tierpower nötig. So wie im nachfolgenden Film aus dem Jahr 1934.
Im Winter wird geholzt
Ein Schulfilm der SAFU
1929 schlossen sich Lehrer aus Zürich und Basel zur SAFU zusammen, einer Genossenschaft zur Produktion und zum Verleih von Filmen für Schulen. In einem Rhythmus von etwa zwei Filmen pro Jahr begannen die SAFU-Lehrer auf freiwilliger Basis die Filme zu produzieren, die sie für ihren Unterricht benötigten. Gleichzeitig richteten sie ein Verleihsystem für Schulen ein.
Zu Beginn dieses Films laufen zwei Männer mit Beil und Säge in den Wald. Sie wählen einen Baum aus, der gefällt werden soll. Buben machen ein Feuer und helfen bei der Arbeit. Danach halbieren die Männer den Baum und befreien ihn von den Ästen. Um die Mittagspause sitzen alle am Feuer und essen gemeinsam. Danach wird das Holz mit einem Pferd und einem Schlitten und in die Sägerei gebracht.
Was mit dem Holz in der Sägerei geschieht, erfahren Sie demnächst im Film “In der Säge”.
Informationen zum Ausgangsmaterial
- Archivmaterial
1326
- Bestand
SAFU
- Format
16mm Duplikat-Negativ
- Länge
14 Minuten
- Bildrate
16 bps
- Ton
stumm
- Sprache
Zwischentitel Deutsch
- Credits
Drehbuch: Alfred Rüegg
Produktionsleitung: Ernst Rüst
Kamera: Alice Ott



